EGE-Elektronik Spezial-Sensoren GmbH - Special-Sensors for Automation

Strömungssensoren - Inline-Durchflussmessung

Durchflussüberwachung und -messung

Die EGE-Inline-Durchflusssensoren mit Digitalanzeige überwachen Durchflussraten im Bereich 0,05...100 l/min und zeigen die Durchflussmenge als Zahlenwert an. Sie besitzen frontseitig Taster mit denen Funktionen aufgerufen und Einstellungen verändert werden können. Das Einsatzgebiet umfasst alle Bereiche der Durchflussüberwachung und -messung, in denen eine Durchflussanzeige gewünscht ist.


Serie SDN 552 / 554 – Thermisches Prinzip

Die Serie SDN 552/554 basiert auf dem thermischen Prinzip. In einem Messrohr wird Wärme erzeugt und vom vorbeiströmenden Medium aufgenommen. Die dabei abgeführte Wärmemenge ist ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit. Ein Mikroprozessor verarbeitet diese Daten, berechnet die Durchflussmenge und zeigt das Ergebnis in Liter / Minute im 3-stelligen 7-Segment-Display an.


Serie SDV 652 – Vortex Prinzip

Die Durchflussmessgeräte der Serie SDV 652 basieren auf dem Vortexprinzip. Sie sind für Anwendungen gut geeignet, bei denen es auf eine gute Linearität des Ausgangsignals und größere Messgenauigkeit ankommt. Sie sind unempfindlich gegenüber Temperaturveränderungen und die Reaktionszeit der Messgeräte liegt unter einer Sekunde.
Das Funktionsprinzip des Sensors erlaubt eine Messung des Durchflusses ohne bewegliche Teile: Hinter einem Prallkörper in der Strömung entstehen Wirbel, aus deren Abfolge die Strömungsgeschwindigkeit bestimmt wird.


Serie SDI 852 / 853 – Magnetisch-Induktiv

Die Inline-Durchflussmessgeräte SDI 852/853 bieten neben der präzisen Durchflussmessung im Bereich 0...80 l/min eine Überwachungsfunktion. Die Genauigkeit beträgt 2% vom Messwert. Die Durchflussmenge wird im 3-stelligen 7-Segment-Display angezeigt. Das magnetisch-induktive Messsystem eröffnet diesem Gerät vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Automatisierung von Prozessen und Abläufen. Gleichzeitig wird eine hohe Messgenauigkeit gewährleistet.
Das magnetisch-induktive Messprinzip setzt die elektrische Leitfähigkeit des Mediums voraus. Untere Grenzwerte von 15 µS/cm für Wasser bzw. 10 µS/cm für andere Flüssigkeiten bieten dennoch einen weiten Funktionsbereich.
Die Kombination aus präzisem Messsystem und kleiner kompakter Bauform zeichnet die Baureihe SDI innerhalb der Inline-Durchflussmessgeräte aus. Sie lassem sich einfach in bestehende Leitungskonfigurationen nachträglich einfügen und bietet eine platzsparende Alternative bei Neukonstruktionen.
Neben Kühl- und Temperierkreisläufen können auch Dosierungen, z. B. in der Wasseraufbereitung, präzise überwacht werden. Es stehen dafür eine Grenzwertüberwachung sowie ein linearer Analog- und Pulsausgang zur Verfügung.


Installation

Die Inline-Durchflussmessgeräte werden „in einer Linie“ in einer Rohrleitung installiert. Dazu kann die Rohrleitung entweder direktüber die Schneidringverschraubung oder mit einem Adapterstück SDA... angeschlossen werden. Im Gehäuseboden befinden sich Gewindebuchsen, die für die Befestigung des Gerätes auf einer Grundplatte etc. verwendet werden können. Alternativ kann die als Zubehör angebotene Montageplatte am Gehäuse angebracht werden. Damit ist eine Befestigung von der Frontseite aus möglich.


Signalfilter

Der Parameter für den Signalfilter lässt die Eingabe eines Wertes zu, der bestimmt, in welchem Zeitintervall eine Mittelwertbildung des Messsignals stattfindet. Möglich sind Eingaben zwischen 0 und 8 Sekunden. Ein niedriger Wert führt zu einem äußerst schnellen Ansprechverhalten, ein hoher Wert zu einer sehr ruhigen Anzeige des Messwertes. In der Einstellung 0 ist der Filter ausgeschaltet. Die Mittelwertbildung wirkt auf Anzeige und Ausgänge.


Zugangscode

Schutz vor unbefugtem Zugriff auf die Programmierfunktionen bietet ein Zugangscode. Ohne diese Zahlenkombination ist nur die Anzeige auf die aktuellen gespeicherten Werte für die Schaltpunkte und weitere Parameter möglich.


Referenzabgleich

Optimierung der Genauigkeit der angezeigten Durchflussmenge ist mit der CAL-Funktion unter Verwendung eines genauen Referenz-Durchflussmessers möglich. Hier besteht die Möglichkeit, den angezeigten Durchflusswert zu verändern und dem Referenzgerät anzupassen.


Mediumvorwahl SDN 552 / 554

In Kühlkreisläufen wird außer Wasser als Wärmeträger nicht selten auch ein Wasser-Glykol-Gemisch verwendet. Aufgrund der sich durch die Beimischung von Glykol geänderten thermischen Eigenschaften der Flüssigkeit wäre die Genauigkeit des angezeigten Durchflusswertes beeinflusst und die Grenzwerte ebenfalls verschoben. Zur Korrektur dieses Effektes verfügen viele Geräte der Baureihe SDN 552/554 über eine Funktion zur Auswahl des Messmediums. Glykolanteile bis zu 30% können eingegeben werden. Der im Gerät arbeitende Mikroprozessor berechnet die Durchflussmengen dann unter Berücksichtigung des Glykolanteils.


Anwendungen

Aufgrund der Funktionsvielfalt der EGE-Inline-Durchflusssensoren mit Digitalanzeige, sowie der einfachen Programmierung und Installation sind diese Geräte besonders für die Durchflussüberwachung in Kühlkreisläufen geeignet.
Kurze Reaktionszeiten und stabile Anzeigewerte, auch bei großen Temperaturschwankungen des Mediums, wie sie bei der Schweißtechnik im Automobilbereich auftreten, zeichnen sie aus.
Im Display wird kontinuierlich aktualisiert der Durchflusswert in l/min angezeigt. Dies gibt dem Anlagen- oder Maschinenverantwortlichen jederzeit die Information über die zur Verfügung stehende Kühlleistung.
Industrielle Klimageräte werden im Sekundärkreislauf häufig aufgrund der Vereisungsgefahr mit einem Wasser-Glykol-Gemisch betrieben. Der Glykolanteil lässt sich in wenigen Sekunden im Menü des SDN 552 programmieren, so dass auch in dieser Anwendung ein korrekter Wert anzeigt wird.


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